Man kann von einem großen Vorteil sprechen, wenn die Wasserversorgung im Ernstfall nicht ausfällt. Das Kochen, Trinken und auch Waschen gehen leichter von der Hand. Bedenklich wird es erst, wenn eine Verschmutzung dieser Wasserquelle eintritt. Es können nicht nur Gifte enthalten sein, auch die nötigen Mineralien und Salze werden verunreinigt und fehlen dem Organismus. Reines Wasser regt das ganze Körpersystem an und sorgt für das allgemeine Wohlbefinden. Außerdem hat es einen neutralen pH-Wert und fördert die Zellfunktion.
Die Schadstoffe im Trinkwasser werden vom Blut aufgenommen und gehen durch den ganzen Körper. Somit werden Krankheiten hervorrufen, die optimale Zellenfunktion setzt aus und der Organismus wird arg geschwächt. Pestizide und andere Chemikalien können auch Spätfolgen wie zum Beispiel Krebs mit sich bringen.
Zur Vorbeugung ist es möglich Wasserfilter in das System einzubauen. Meist besitzen diese ein Keramik-Filterelement und sind silberimprägniert. Um nicht nur Gift, sondern auch schlechten Geschmack aus dem Wasser zu entfernen ist in fast jedem Filter eine Aktivkohle-Patrone eingebaut. Chemikalien, Bakterien und die kleinsten Partikel werden reduziert. Die Patrone ist nach etwa 400 Litern nachfüllbar und auf Vorrat zu lagern. Die Leistung beträgt je nach Modell und Größe ungefähr einen Liter pro Minute. Die Lebensdauer wird mit etwa 50.000 Litern gerechnet, abhängig von der bestehenden Wasserqualität.
Gerade in Extremsituationen, wie zum Beispiel eine radioaktive Belastung des Trinkwassers, kann ein Filter die Verschmutzung mindern und das Wasser genießbar abgeben. Auch der Inhalt eines Sees, Bachs oder einer Pfütze kann wieder aufbereitet werden. Eingesetzt und getestet werden solche Wasserfilter zum Beispiel im Katastrophenschutz.